Geschichte

Geschichte (1)

SV 1000 S: Can´t beat the feeling

Die neue SV 1000 S: Sie ist kein Fortbewegungsmittel im herkömmlichen Sinn. Sie ist die V-Twin-Fun-Maschine, auf die Motorradfahrer schon lange gewartet haben. Denn sie bietet alles, was man braucht, um auf jedem Meter Fahrstrecke puren Spaß zu haben. Die richtige Optik. Den richtigen Sound. Und das richtige Feeling. Dank einem agilen V-Twin-Motor mit modernster Technologie und einem ultraschlanken Chassis mit neuer Rahmentechnologie. Sportliche Power und spielerische Leichtigkeit - das Fahrgefühl der SV 1000 S ist einfach nicht zu übertreffen.

S wie Spaß - V wie V-Twin-Power: Die neue SV 1000 S setzt Maßstäbe - in Sachen Fahrspaß und Leistung

Dafür sorgt Ihr pulsierendes "Herz" - der ultrakompakte 996 ccm 90o -V-Twin-Motor. Der flüssigkeitsgekühlte Vierventiler mit großer Bohrung und kurzem Hub vereint Zuverlässigkeit  und fortschrittliche Technik zu einem potenten Power-Paket. SCEM-beschichtet Zylinder bringen bessere Wärmeübertragung , weniger Reibungswiderstand und weniger Verschleiß. Geschmiedete Aluminiumkolben mit schmalem Schaft und kurzen Kurbelbolzen halten die bewegten Massen gering. Die nebeneinander sitzenden Pleuel sind aus festem Chrom-Molybdän-Stahl mit glatter, kugelgestrahlter Oberfläche. Fallstrom-Zylinderköpfe mit geraden Kanälen und zwei 36 mm Einlass- sowie zwei 33 mm Auslassventilen garantieren schnelles Ansprechverhalten und Top-Leistung. Die Kupplung mit Rückdrehmoment-Begrenzer und neuer hydraulischer Kupplungsbetätigung sorgt für leichtes Schalten. Und mit geregeltem 3-Wege-Kat sowie SUZUKI PAIR Sekundärluftsystem erfüllt die SV 1000 S schon jetzt die Euro-II-Abgasnorm. Alles in allem ist sie damit der Spaßmacher auf dem Markt - und ein gewaltiges Kraftpaket, das sich der Konkurrenz oft nur mit ihrer imposanten Heckansicht präsentiert.

"Macht Spaß ohne Ende"

Enge Kehren meistert die die SV 1000 S mit aufreizender Lässigkeit. Und durch schnelle Wechselkurven pfeift sie stabil und zuverlässig. Dahinter steckt der extrem feste und verwindungssteife Alu-Gitterrahmen. Hier wurde mit einem Hochvakuum-Gussverfahren eine neue Qualität der offenen  Hauptprofile erreicht - leicht und hochstabil. Perfekt darauf abgestimmt ist die Hinterradschwinge aus Aluminium. Gemeinsam mit dem Zentralfederbein und der progressiven Aufhängung sorgt sie für sicheren Kontakt zur Fahrbahn. Passend dazu: 17-Zoll-Räder, 65,5o Lenkkopfwinkel und nur 99 mm Nachlauf. Das ist die Komplett-Garantie für spielerisches Handling und Kurvenvergnügen pur.

Eine so schön wie die andere: SV 1000 oder SV 1000 S, das ist hier die Frage!

Sie sind ein Fan echter Naked Bikes ? Oder sind Sie lieber mit sportlicher Halbverkleidung unterwegs ? Bei den SV 1000-Modellen haben Sie freie Wahl. Die unverkleidete SV 1000 vermittelt die pure Lust am reinrassigen V-Twin. Nackt, reduziert und klassisch lässt sie ihre Muskeln spielen. Stilecht tritt sie auf mit rundem Multireflektor-Scheinwerfer, eckigen Rückspiegeln, breitem Rohrlenker und entspannter Sitzposition. Und bei der SV 1000 S steht das "S" ganz klar für "Sport", denn ihre Dynamik erkennt man schon von weitem. Zum Beispiel am Bugspoiler unter dem Motor. Oder auch an der schlanken Frontpartie mit der aerodynamischen Halbverkleidung, in die die Multireflektor-Scheinwerfer harmonisch integriert sind.

Modell 2003

So kommt sie dann, die SV1000S des Jahrganges 2003 mit einem völlig eigenständigen, kantigen und agressiven Design, einem 996 ccm Triebwerk mit 120 PS (88 kW), geschmiedete Aluminiumkolben an leichteren und dennoch im Vergleich zum TL-Motor wesentlich stabileren Pleueln aus Chrom-Molybdän-Stahl, elektronischem Motormanagement und einer Menge sonstiger technischen Leckerbissen.

Zur Einführung auf dem deutschen Markt kann der begeisterte V2-Fan zwischen den Farben Candy Grand Blue (Farbcode YC2) und Metallic Sonic Silver (Farbcode YD8) wählen. International findet sich noch eine weitere Farbvariante in Form der kupferfarbenen SV (Candy Burning Copper, Farbcode YAV)

Modell 2004

Im Rahmen der Modellpflege 2003/2004 hat man den angeschraubten Heckrahmen abgesenkt und dadurch bedingt einige weitere Anpassungen vornehmen müssen.

Hier die Änderungen im Vergleich zum Modelljahr 2003 im Überblick:

  • gekürzter Spritzschutz / Kennzeichenhalter
  • aufgepolsterte Sitzbank vorne
  • neue Fußrastenträger vorne mit tiefer liegenden Fußrasten und geändertem Fersenschutz
  • tieferer Heckrahmen in Verbindung mit geändertem Rahmendreieck und neuer Position des Bremsflüssigkeitsausgleichsbehälters
  • veränderte Endschalldämpfer
  • veränderte Abgasführung ab Krümmer
  • neuer Kettenschutz (Lochabstand und Positionen der Haltelaschen entsprechen der SV1000 in der unverkleideten Version)

Außer den technischen Änderungen wurde die SV des Jahrganges 2004 mit neuen Lacken versehen. Neben den unveränderten Silber (Farbcode YD8) gibt es ein neues, deutlich dunkleres Blau (Metallic Dark Space Blue, Farbcode Y7H) und eine dritte Farbvariante in Form einer roten SV (Pearl Crystal Red, Farbcode YU7).

Modell 2005

Die SV1000S des Jahrganges 2005 tritt mit neuen Lackierungen im Rennen um die Käufergunst an den Start. Erstmalig rollt sie mit schwarzem Rahmen auf schwarzen Felgen in die Verkaufsräume. Am klassischem Silber (Farbcode YD8) und dem Rot (YU7) des Jahrganges 2004 hat man festgehalten, Blau verschwindet von der Bildfläche und wird durch Schwarz (Pearl Nebular Black, Farbcode YAY) ersetzt, eine in Verbindung mit Rahmen und Felgen sehr dunkle Erscheinung. Zusätzlich wird in einigen Ländern ein Sondermodell namens SV1000SZ angeboten, die sich durch die an die GSXR angelehnte Gesamtlackierung und die serienmäßige Ansatz-Vollverkleidung von den anderen Modellen unterscheidet.

In den Bereichen Fahrwerksgeometrie und Abmessungen haben sich jedoch keine weiteren Veränderungen ergeben. Die Neuerungen der SV1000S K5 liegen im Verborgenen! Da wären die um 2 Millimeter im Durchmesser gewachsenen Drosselklappen, die Verkürzung des Ansaugschnorchels zur Luftfilterbox und eine Reduzierung der Kurbelwellenschwungmasse um 20%. Das Verdichtungsverhältnis wurde von 11,3:1 auf 11,6:1 erhöht und die Steuerzeiten verändert. All diese Maßnahmen haben zu einer Leistungssteigerung von ehemals nominell 88 kW auf nunmehr 91 kW geführt. 

Die Modelle des Jahrganges 2005 haben den deutschen Markt jedoch niemals über den Deutschlandimporteur erreicht. Am 29.09.2004 erschienen auf den Seiten von Suzuki-Deutschland die SV-Modelle der Baureihe K5, um dann, irgendwann in Richtung Jahrewechsel 2004/2005, klammheimlich wieder durch die K4 ersetzt zu werden...

Modell 2006

Mit unverändert schwarzem Rahmen, schwarzen Felgen und auch aus technischer Hinsicht ohne Überarbeitung kommt die SV1000S K6 in die Läden. Beim Griff in das Farbregal ist nach meinem Geschmack den Japanern ein ganz großer Wurf gelungen. Ein absolut edles Blau (Pearl Suzuki Deep Blue No.2, Farbcode YBA) und ein nicht minder schönes Grau (Metallic Oort Gray, Farbcode YHG) ersetzen die bisherigen Farbvarianten.

Die K6 wird ihren Weg ebenfalls nicht über den offiziellen Deutschlandimport auf unsere Strassen finden. Im Händlerlisting des Jahres 2006 zwar noch geführt, verkündet Suzuki-Deutschland im Rahmen der Händlertagung am 02.12.2005 den, zumindest vorläufigen, Ausstieg aus der Vermarktung der 1000er SV-Modelle. So finden sich nun auf den Internetseiten von Suzuki-Deutschland auch nicht mehr die Modelle des Jahrganges 2004.

Auch der Blick in die Programme der internationalen Importeure zeigt, dass die Luft für die SV1000S immer dünner wird. Es mehren sich die Anzeichen und Gerüchte, dass man in Japan auf Grund der geringen Absatzzahlen die Einstellung der Produktion in Erwägung zieht.

Was sind die Gründe für die unerfreulichen Verkaufszahlen ? Für den Aufstieg in die erste Liga der "Super Sportler" fehlt es der SV an Leistung und besseren Federelementen, die auch auf der Rennstrecke eine gute Figur machen würden. Für einen vorderen Platz in der Käufergunst bei den Tourensportlern fehlt es einfach an Tourenqualitäten wie zum Beispiel eine entspannte Sitzposition. So sieht es also nun so aus, als wenn wir Ende des Jahres 2006 endgültig das Taschentuch ziehen müssen, um uns von der SV1000S zu verabschieden.

Modell 2007

Todgesagte leben länger! Ich habe schon nicht schlecht gestaunt, als ich auf der INTERMOT 2006 in Halle 7 am Stand von Suzuki neben den mit ABS aufgewerteten SV650 und SV650S des Modelljahres 2007 auch eine SV1000 und zwei SV1000S zu stehen sah. Und die mit der Besucherbetreuung betrauten Mitarbeiter von Suzuki Deutschland haben nicht schlecht gestaunt, dass das Interesse für die 1000er doch mehr als deutlich war. Da wurde probegerutscht, angefasst und geliebäugelt...

Doch ist es wirklich eine SV1000S K7 ? Bei dieser Frage kommt mein Gesprächspartner ein wenig ins stolpern. "Sie wird zumindest als K7 angeboten...".

Angeboten ? Ja ! Aber weiterhin leider nicht durch Suzuki Deutschland und auch in den meisten anderen Ländern ist sie von der Bildfläche verschwunden.

Es ist eine K7 ! Sie geht auf den internationalen Märkten technisch unverändert ins Rennen. Optisch sind zunächst keine Veränderungen festzustellen, sie erfüllt auch weiterhin "nur" die Euronorm 2 und muss auch in Zukunft ohne ABS auskommen. Man könnte glauben, dass die Ausstellungsstücke also aus Überproduktionen der Jahre 2005 und 2006 stammen, wäre da nicht zwei Kleinigkeiten die auffallen. Ein weißes Ziffernblatt des Drehzahlmessers und ein verchromtes Suzuki-Emblem am Tank.

Und hiermit ist die Geschichte der SV 1000 auch abschließend aufgearbeitet, denn in 2008 findet sich dieses Bike weltweit nicht mehr in den Verkaufsprogrammen...

Quelle: Suzuki / svrider.de